Gebrauchshundsport

Der Gebrauchshundsport (auch Vielseitigkeitssport genannt) setzt sich aus unterschiedlichen Abteilungen zusammen:

1. Fährtenarbeit

Der Hund als Nasenspezialist wurde schon früh von uns zur Suche eingesetzt, da die Anzahl seiner Riechzellen um ein Vielfaches höher ist als beim Menschen.

Bei der Fährtenarbeit lernt der Hund, über die Düfte der mechanischen Bodenverletzung eine Spur zu verfolgen. Das Geruchsbild entsteht durch eine beschädigte Erdoberfläche, zertretene Pflanzen oder Kleinstlebewesen.

Die Fährtensuche ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben für Hunde. Mit der richtigen Ausbildung lernt ein Fährtenhund, seine hervorragende Nase für diese Arbeit optimal zu nutzen.

2. Unterordnung

Zur Unterordnung gehören auch hier wieder die allseits bekannten Übungen Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolge, Sitzübung. Auserdem kommt das Ablegen in Verbindung mit Herankommen, das Bringen eines Gegenstandes auf ebener Erde und im Sprung über eine Hürde, später sogar zusätzlich über eine Kletterwand, das Voraussenden mit Hinlegen, das Ablegen unter Ablenkung sowie die Überprüfung der Schussgleichgültigkeit hinzu.

3. Schutzdienst

Die dritte Abteilung wird auch oft Gehorsam des Hundes in Grenzfällen genannt. Gerade hier wird der Hund stark belastet, da er aus Reizsituationen sofort zurück ind das gehorsame Verhalten gerufen wird. Dies stellt hohe Anforderungen an das Triebverhalten, die Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes.

Ganz entscheidend zur Erlernung dieser Disziplin ist das Wesen des Hundes. Ausgeglichenheit, Nervenstärke und Selbstbewusstsein, gepaart mit unabdingbarem Gehorsam gehören zu diesen Voraussetzungen. Ein Hund, der nicht die Hörzeichen des Hundeführers befolgt, kann hier absolut nicht bestehen.

 

 

Als Ansprechpartner für diese Sportart steht euch unser Obmann Ralf Trautmann (PHV Hohenlimburg Reh) zur Verfügung.

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